Tipps für Redner

7 Tipps für Ihren Redeauftritt

Nachfolgende Tipps sind als Kurzüberblick für eine geplante Rede zu sehen. In einem individuellen Beratungsgespräch erhalten Sie weitere detaillierte Informationen, die Ihnen zum Gelingen der Rede verhelfen.

Tipp 1: Die Vorbereitungen

Vor jeder Rede ist es notwendig genügend Vorbereitungszeit zu haben. Man muss sich nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch mit folgenden Faktoren beschäftigen:

  • Begrüßung
  • Dankesworte
  • Redeort und Gegebenheiten (Räumlichkeiten, Innen- oder Außenbereich)
  • Kenntnis von Vorrednern und Nachrednern
  • Themen anderer Redner
  • Anzahl Zuhörer
  • Rededauer
  • Art des Publikums
  • Öffentlich/Intern
  • Art der Rede (Grußwort, Motivation, Festrede etc.)
  • Medieninteresse
  • Anschließende Diskussion

Tipp 2: Redelänge

Das Wichtigste ist die klare Kernbotschaft für das Publikum. Eine gute und voll ausformulierte Rede zwingt Sie dazu, Ihre Gedanken zu präzisieren und die Rededauer genau zu überprüfen. Hinweis: Eine DIN-A-4 Seite mit 30 Zeilen a 60 Anschlägen lässt sich in etwa zwei Minuten vortragen.

  • 2 – 5 Minuten für einen Grußwort
  • 5 – 10 Minuten für eine Tischrede
  • 20 – 30 Minuten für eine eigenständige Rede
  • Nicht länger als 45 Minuten.

Tipp 3: Die Anrede

Neben den „Damen und Herren“, dem Publikum, gibt es oftmals auch eine Reihe von Ehrengästen, die Sie einzeln beim Namen und ihrer Funktion nennen müssen. Wenn es zu viele sind, begrüßen Sie die wichtigsten stellvertretend für alle. Beachten Sie hier die übliche Rangordnung, ggf. mit einem Protokollchef abstimmen. Besonders die Namen müssen richtig ausgesprochen werden, dies trifft im Besonderen für ausländische Gäste zu. Danksagungen kommen immer gut an, aber bitte nicht übertreiben.

Tipp 4: Der Einstieg

Ein gelungener Einstieg sichert Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Gäste. Sie müssen zu Beginn Ihrer Rede den Kontakt zum Publikum erst herstellen. Das kann mit einem treffenden Satz geschehen, der z. B. an den Ort der Rede anknüpft oder an Gemeinsamkeiten zwischen Redner und Publikum. Manchmal gelingt gar eine Kombination von Ort und Zeit, das hängt vom Thema ab. Sagen Sie etwas Nettes über Ihr Publikum, es wird sich darüber freuen. Es kann auch je nach Publikum etwas provozierend sein.

Tipp 5: Die Ausstrahlung

Bleiben Sie identisch. Sie können als Redner nicht etwas darstellen, das Sie nicht sind. Das Publikum merkt das sofort. Es honoriert, wenn Ihre Sprache mit Ihrem gesamten Erscheinungsbild übereinstimmt.

Tipp 6: Die Zuhörer

Das Publikum hat oberste Priorität. Es ist wichtiger als Ihr Manuskript. Sie müssen der Stimmung des Publikums während Ihrer Rede nachspüren und darauf eingehen. Lassen Sie sich von nichts irritieren. Wenn Sie Selbstsicherheit und Souveränität ausstrahlen, werden Sie damit immer Wirkung erzielen. Mit Ihren Augen stellen Sie den Kontakt zum Publikum her und halten ihn aufrecht. Versprecher passieren jedem. Das macht nichts. Vertuschen Sie keine Fehler, stehen Sie dazu. Das Publikum verzeiht es.

Tipp 7: Am Ende

Der Schluss Ihrer Rede ist so wichtig wie der Einstieg, denn er bleibt den Zuhörern im Gedächtnis haften. Sie sollten ihn deshalb sorgfältig vorher planen. Zusammenfassung, Appell, Anekdote, Zitat oder Einladung, alles ist möglich und abhängig von den Gegebenheiten. Der Applaus entschädigt Sie für Ihre Mühen.

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